67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden
und Unfallchirurgen e.V.

02.–04. Mai 2019 • Baden-Baden

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Rahmenprogramm

Golfturnier – GOLF IST GESUNDHEIT DURCH BEWEGUNG

TreffpunktGolf Club Baden-Baden
Beginn10:30 Uhr
Startgeld65,- € 
Teilnehmermind. 15 Personen

Bitte unbedingt vor dem Turnier per E-Mail Heimatclub und Handicap angeben (vsou@conventus.de)

Auch dieses Jahr ist wieder das Teamspiel „Texas Scramble“ vorbereitet, das uns bisher immer viel Spaß gemacht hat. Vertreter der Industrie sind ebenfalls herzlich eingeladen!

Unter dem Motto „Gesundheit durch Bewegung“ findet die diesjährige Jahrestagung statt.

Wenn man den menschlichen Drang bedenkt, mit einem irgendwo herumliegenden Ball irgendwie zu spielen, fällt einem zuletzt ein, dazu einen Stock zu benützen. Hat man ihn aber benutzt, ist man erstaunt, wie weit der Ball dann fliegt.

So entstand vor über 500 Jahren, wahrscheinlich in Schottland der Golfsport. Der Ball flog faszinierend weit, aber nur selten dort hin, wohin man zielte. Deshalb ersann man sich als Ziel ein Loch im flachen Boden. Dieses Loch mit wenigen Schlägen zu treffen ist verdammt schwer. Deshalb liegen die Wälder um die Golfbahnen voller langer Bälle. Das Spiel muss man also mühsam lernen. Dazu einige Ratschläge des berühmten amerikanischen Golflehrers Harvey Penick, der 1995 verstarb:

GOLF muss man vom Loch weg in Richtung Abschlag lernen!
Die wichtigsten Schläger sind der Putter, der Driver und die Wedge!
Machen Sie niemals einen Probeschwung, ohne etwas zu treffen zu wollen!
Beim Putten ist der Rückschwung immer ebenso lang wie der Durchschwung!
Das Golfspiel kann man bis zum Lebensende ausüben!
Da soll man einer sagen, Golf sei nicht GESUNDHEIT DURCH BEWEGUNG!

Und nun wieder viel Spaß!

Ihr
Stefan Best

Mit freundlicher Unterstützung von

Museum Frieder Burda
Führung durch die Ausstellung ENSEMBLE – ZUSAMMEN (Centre Pompidou)

Treffpunkt13:15 Uhr vor dem Kongresshaus
Teilnehmermax. 25 Personen
Preis15,- €
(Die Führung findet nur bei einer Mindesteilnehmerzahl von 15 Personen statt.)

Ein Höhepunkt des Ausstellungsjahres 2019 ist der Besuch der Sammlung des Centre Pompidou aus Paris im Museum Frieder Burda, dem eleganten „Juwel im Park“ von Richard Meier an der berühmten Lichtentaler Allee. Zum 15jährigen Bestehen des Museum Frieder Burda wird der deutsch-französischen Freundschaft ein Meilenstein gesetzt mit einem Gastspiel von Meisterwerken aus einer der weltweit wichtigsten Kunstsammlungen. Im Zusammenspiel mit hochkarätigen Arbeiten aus der Sammlung Frieder Burda wird ein spannendes Kunst-Ensemble entstehen, das den Bogen von der Klassischen Moderne bis zum Wiederaufblühen der deutschen Kunstszene ab Mitte der 1960er Jahre spannt.

Pralinen-Workshop im Kurhaus-Restaurant

Treffpunkt10:45 Uhr vor dem Kongresshaus
Teilnehmermax. 12 Personen
(Die Führung findet nur bei einer Mindesteilnehmerzahl von 5 Personen statt.)
Preis25,- €

Zur Begrüßung empfängt Sie der Patissier Herr Ferry in der Kurhaus Patisserie und wird Ihnen eine kleine Führung zur Confiserie „Rumpelmayer“ und zur Patisserie geben.

Danach beginnt die Pralinenherstellung, dazu zeigt Ihnen Herr Ferry wie die Füllung hergestellt und in die Trüffel gefüllt wird. Gerne dürfen Sie sich daran selbst probieren und einige Trüffel füllen. Der nächste Schritt ist die Trüffel zu verschließen, dafür muss die Schokolade auf eine bestimmte Temperatur erhitzt werden. Auch hier zeigt Ihnen der Patissier zuerst, wie die Trüffel verschlossen werden und danach dürfen Sie gerne auch einige überziehen.

Zum Abschluss bekommen Sie eine Tüte und dürfen sich 100g der hergestellten Trüffel mitnehmen.

„Stolpersteine“ – Der verbrannte Traum
Ein Stadtrundgang durch das jüdische Baden-Baden

Uhrzeit11:00–12:30 Uhr
Treffpunkt10:45 Uhr vor dem Kongresshaus
Teilnehmermax. 50
(Die Führung findet nur bei einer Mindesteilnehmerzahl von 15 Personen statt.)
Preis20,- €

Die brennende Synagoge 1938 sollte das Ende eines Traums von Weltoffenheit werden, den Juden und Nichtjuden im internationalen Kurort Baden-Baden geträumt hatten. Bereits im 

19. Jahrhundert waren jüdische Gäste im Weltbad zahlreich vertreten, jüdische Bürger hingegen durften sich erst seit 1862 ansiedeln. Sie waren bald integriert und weihten 1899 ihre Synagoge ein. Auch nach 1933 fühlten sie sich relativ sicher, denn die Nationalsozialisten verfolgten im internationalen Kurort zunächst einen anderen Kurs und sahen von den üblichen Repressalien ab. Der Badeort sollte als „Visitenkarte“ des Deutschen Reichs der Weltöffentlichkeit das neue Deutschland von seiner besten Seite zeigen. Diese Politik nährte bei jüdischen Bürgern und Gästen die Hoffnung, hier eine Nische gefunden zu haben. Ein gefährlicher Traum, der spätestens mit dem Novemberpogrom am 10.11.1938 sein Ende fand.

Stolpersteine verändern das Gesicht einer Stadt: Freiwillige recherchieren Lebensdaten von Menschen, die im NS Regime entrechtet, verfolgt und deportiert wurden. Im Straßenpflaster erinnern die Steine an ihr Schicksal.

Die Historikerin und ARTE Redakteurin Angelika Schindler stellt sieben Lebensgeschichten vor, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen. Sie stehen exemplarisch für das Schicksal der Baden-Badener Juden -  für Menschen, die das Leben der Stadt mitgestalteten und sehr plötzlich zu Opfern eines Willkürstaats wurden. Bei diesem Stadtspaziergang, der zugleich die Geschichte der jüdischen Gemeinde bis 1945 erzählt, kommen die Verfolgten mit Auszügen aus ihren Tagebüchern und Briefen oder autobiografischen Schriften zu Wort. Zahlreiche Fotos ergänzen den Rundgang. Der Abschluss widmet sich dem Leben nach dem Überleben und stellt die Frage nach der zweiten und dritten Generation.