67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden
und Unfallchirurgen e.V.

02.–04. Mai 2019 • Baden-Baden

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Besondere Programmpunkte

Freitag, 03.05.2019 / 10:15 – 11:45 Uhr / Auditorium
Podiumsdiskussion – Quo vadis O&U?

Wohin gehst Du O und U, ist die Frage die wir hier im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit erfahrenen Orthopäden und Unfallchirurgen erörtern wollen. Mal wieder geht es um unsere gemeinsame Zukunft! Was können wir von der Vergangenheit lernen und was sollten wir besser hinter uns lassen? Wie gehen wir mit der fortwährenden Subspezialisierung in unserem Fach um? Wie können Kliniken dies im Rahmen der Versorgungsverpflichtung umsetzen? Sind Zentrenbildung und Wartezeiten wie in unseren Nachbarländern die Zukunft?

Freitag, 03.05.2019 / 13:00 – 14:30 Uhr / Auditorium
Podiumsdiskussion – Klinikchef versus Niederlassung

Ist die Tätigkeit als Klinikchef beziehungsweise Abteilungsleiter heute noch ein erstrebenswertes Ziel? Der Spagat zwischen ökonomischen Entscheidungen und medizinfachlichen Grundsätzen wird vor dem Hintergrund der Abhängigkeit und Beeinflussung von Geschäftsführern immer unattraktiver. Ist vielleicht der Gang in die Selbstständigkeit mit Vereinigung des Geschäftsführers und Arztes in einer Person die bessere Alternative?

All diese Fragen wollen wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit erfahrenen Klinikchefs und Selbstständigen diskutieren. Seien Sie dabei, wenn es wieder um die Zukunft von O und U geht!

Donnerstag, 02.05.2019 / 15:15 – 16:45 Uhr / KS 2                    
Eminenz versus Evidenz 

In dieser Sitzung sollen Fehlentwicklungen in O und U beleuchtet werden. In einer pointierten Darstellung geht es um „operieren und kassieren“, z. B.:

  • Sinn und Unsinn der arthroskopischen Operation am arthrotisch veränderten Kniegelenk 
  • Sinn und Unsinn der konservativen Behandlung von Pseudarthrosen der unteren Extremitäten
  • Sinn und Unsinn der operativen und konservativen Behandlung des subacromialen Schmerzsyndroms
  • Versorgungsminus sowie Strukturmängel in O und U (erhebliches Ungleichgewicht zwischen der Vergütung operativer und konservativer Leistungen)

Prof. Dr. med. Jan-Dirk Rompe, ORTHOmedicum Alzey
PD Dr. med. Stefan Sauerland, M.san., Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG, Berlin)

Freitag, 03.05.2019 / 13:00-14:30 Uhr & 15:15-16:45 Uhr / KS 2
Endoprothetik mit dem Schwerpuntk individualisierte Endoprothetik

Durch die individualisierte Endoprothetik, vor allen Dingen am Kniegelenk (CAD-CAM), entstehen aktuell vermehrte Kosten für das Gesundheitswesen.
Sind diese erhöhten Implantatkosten gegenüber einer Verbesserung des klinischen Outcomes gerechtfertigt?
Was sagen die aktuellen Registerdaten, vor allen Dingen im Hinblick auf das englische Register mit deutlich niedrigerer Revisionsrate bei CAD-CAM Prothesen?
Führt die individualisierte Endoprothetik zu besseren klinischen Ergebnissen unmittelbar und im weiteren Heilungsverlauf?

Dr. med. Ingo Tusk, Rotkreuzkliniken, Frankfurt am Main
Wolfgang Fitz, MD, Professor, Harvard Medical School, Boston
Prof. Dr. med. Carsten O. Tibesku,  Kniepraxis Straubing
Univ.-Prof. Dr. Carsten Perka, Charité – Universitätsmedizin Berlin